Botanischer Name: Momordica charantia
[Bittergurke, Balsamapfel, Balsambirne, Karela]
Ein Kürbisgewächs mit erstaunlichen Heilwirkungen!
Nach Bratkartoffel oder Pommes schmeckt ein Tee aus getrockneter Bittermelone, der im Moment in Reformhäusern und Apotheken in den vordersten Regalen steht.
Warum findet ein so wenig lecker schmeckender Tee (..um es mal milde auszudrücken!) so viel Beachtung? Der Hauptgrund ist, dass alle Pflanzenteile eine stark
blutzuckersenkende Wirkung haben.
Bittergurke ist zudem eine in vielen asiatischen Ländern geschätzte Gemüsepflanze und gleichzeitg beliebtes Hausmittel bei diversen Beschwerden.
Gegessen werden die unreifen, bitteren, aber doch angenehm schmeckenden Früchte.
Die Liste der Heilanwendungen ist lang: blutzucker-, cholesterin- und blutdrucksenkend, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, immunstärkend, Fettverdauung stimulierend, gegen Insektenstiche, Brandwunden, Arthritis, Hepatitis, antibiotisch, antiviral, tumorhemmend.
Enthält u.a. ein insulinähnliches Peptid.
Die Pflanze ist leicht zu halten, und sogar ausdauernd, wenn warm überwintert. Die Früchte reifen schneller als man glaubt, und so sollten stets die unreifen Früchte geerntet werden, dann wachsen auch wieder rasch welche nach.
Sie werden in typisch asiatischen Gerichten und Salaten mit Zwiebeln, Tomaten, Fleisch oder Eiern zubereitet. Die jüngeren Blätter werden außerdem als curryartig schmeckendes Gewürzkraut genutzt. Eigentlich ist alles von dieser Rankpflanze verwendbar - auch die Samen sind gemahlen ein interessantes Gewürz.
Mit freundlicher Genehmigung von www.ruehlemanns.de